Habitatmodellierung Mopsfledermaus

Modellierung der Lebensräume mit potenziell hoher Bedeutung für die Mopsfledermaus

Projektschwerpunkte:

Als Hilfestellung für die Ausweisung von WEA-Flächen in der Bauleitplanung wurde in Ergänzung einer Studie zum Konfliktrisiko für windkraftsensible Arten im Landkreis Trier-Saarburg (Rahmenstudie Windenergie) speziell das Konfliktrisiko in Lebensräumen der Mopsfledermaus konkretisiert.

Dazu wurden vorhandene Daten zu Mopsfledermausvorkommen ausgewertet und mittels eines Habitatmodells auf Basis der bekannten Habitatansprüche dieser Art auf das gesamte Kreisgebiet extrapoliert. Die Modellierung der Lebensräume für Vorkommen der Mopsfledermaus erfolgt nach der Maximum-Entropie-Methode (MaxEnt). Das Habitatmodell ermöglicht eine Einschätzung der Vorkommenswahrscheinlichkeit und somit auch eine artspezifische Identifikation von Bereichen mit (geringem bis) hohem Konfliktrisiko für die Ausweisung von WEA-Flächen. Die Ergebnisse der Modellierung sollen auf Ebene der FNP auch für die Ermittlung von potenziellen Ausgleichsräumen zur Verbesserung der für die Mopsfledermaus benötigten Habitatstrukturen herangezogen werden.

Der Prozess der Modellierung wurde von einem Arbeitskreis aus Fledermausexperten (Fledermausgutachter, NABU-Kreisverband, Universität Trier) und Vertretern der zuständigen Naturschutzbehörden (Kreisverwaltung, SGD Nord und Landesämter für Umwelt Rheinland-Pfalz und Saarland) begleitet.

 

Auftraggeber:

Landkreis Trier-Saarburg

Planungszeitraum:

2014

Maxent Methode