FFH-Verträglichkeitsprüfung für ein Tagebauvorhaben

FFH-Verträglichkeitsstudie für das FFH-Gebiet „Nahetal zwischen Simmertal und Bad Kreuznach“ (DE 6212-303) als Bestandteil der Planungsunterlagen zu dem Vorhaben Festgesteinstagebau Marta

Projektschwerpunkte:

Der geplante Festgesteinstagebau befindet sich benachbart zu einer 340,4 ha großen Teilfläche des FFH-Gebietes „Nahetal zwischen Simmertal und Bad Kreuznach“ (DE 6212-303) bei Waldböckelheim.

Im Zentrum stehen Beeinträchtigungsrisiken des LRT 9170 Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald (Galio-Carpinetum) bzw. allgemein die (Eichen-)Laubwald-Bestände wegen ihres Altholzanteils, die für die gebietsrelevanten Tierarten Großes Mausohr (Myotis myotis) und Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii) eine besondere Eignung als Sommerlebensraum und Jagdhabitat aufweisen.

Vor dem Hintergrund uneindeutiger Vorgaben bzw. großer Spielräume bei der Ansprache des LRT 9170, die den Ländern im Zuge der Gebietsauswahl eingeräumt waren (WAHL, LfUG, mdl.), ergeben sich Übergänge bzw. Auffassungsunterschiede, die Gegenstand der gerichtlichen Auseinandersetzung sind.

Die Vertretung der fachlichen Belange für den Vorhabenträger vor Gericht sind Bestandteil der beauftragten Leistung von FÖA.

Das Gericht bestätigt in seinem Urteil vom 26.09.2011 die fachgutachterliche Prognose der FFH-Verträglichkeit des Vorhabens (OVG Koblenz 1A 10473-07).

Durchführung in Kooperation mit BÖF Büro für angewandte Ökologie und Forstplanung GBR, Kassel

Auftraggeber:

Faber Straßen- und Tiefbau GmbH, 55483 Schlierschied

Planungszeitraum:

2007-2011

Bachlauf

Waldweg